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Feengarten

Der naturnahe Garten im Mini-Format. Für Feen und andere Wesen...

Materialliste:

  • Grundgerüst: geflochtener Korb, Schilfrohrmattenrest, Bewässerungsvlies, Steckschaum,Teichfolienrest
  • Dekorationen: Draht in zwei verschiedenen Stärken, Pflanztopf, Paillette
  • Naturmaterialien: Rinde, Äste, Eichelkappen, Holzscheiben, Kies, Erde, Sand, Schneckenhäuser, Muscheln
  • Pflanzen: verschiedene Hauswurzarten, Fetthenne, Sternenmoos, Begonie

Werkzeug:

  • Zange
  • Schere
  • Heißkleber
  • kleiner Bohrer
  • Lackstift

Ein kleines Geschenk zum Geburtstag meiner Schwester, die gerne einen eigenen Garten hätte und auch noch ein Faible für die Wesen der "Anderswelt" hat -  ein Zuhause für Feen.

  1. Ebenen schaffen: Den Boden des Korbes habe ich für die leichtere Pflege der Pflanzen mit einem zugeschnittenen Stück Bewässerungsvlies ausgelegt. Anschließend habe ich meine Schilfrohrmatte in Form geschnitten und in dünne Steckschaumstücke gesteckt, so dass sich die gewünschte Biegung ergibt. Damit die Erde zum Schluss beim Gießen nicht zu stark aus den oberen Etagen ausgeschwemmt wird, habe ich neben dem Schilfrohr noch ein Stück Teichfolie hineingelegt. Mit einem Sand-Erde Gemisch können die so entstandenen verschiedenen Ebenen nun gefüllt werden.
  2. Feenhaus: Für das "Feenheim" habe ich Rindenstücke mit Heißkleber an einen Kunststofftopf geklebt. Das Tor ist aus festerem Draht in Form gebogen. Ein Dünnerer bildet wie ein feines Netz das Innenleben des Feeneinganges und ist mit einer aufgefädelten Paillette verziert. Feine Bohrlöcher ermöglichen das Festbinden des Tores am Topf.
  3. Weitere Dekorationselemente: Die Treppenstufen bestehen aus abgebrochene Ästchen die mit in U-Form gebogenen Drahtstücken am Boden festgesteckt sind. Aus Astscheiben sind Trittsteine entstanden, die auf der Unterseite mit einem Draht beklebt wurden, der als Steckpfahl dient. Für die Pilze kann man ganz einfach in Eichelkappen Äste kleben. Diese sollten aber nicht zu kurz sein, damit man die fertigen Fruchtkörper noch gut in die Erde stecken kann. Eine umgedrehte Muschel verwandelt sich zu einem kleinen Brunnen und ein weiteres Muschelstück wird mit Lackstift beschrieben zum großen Schild. Zwei große Weinbergschneckenhäuser habe ich zu Mini-Pflanztöpfen umfunktioniert.
  4. Bepflanzung: Wenn die Einzelteile soweit fertig sind, geht es ans Zusammenfügen der Pflanzen und Dekoteile. Mit einem Kiesweg und Rindenmulch am Boden unterscheiden sich die verschiedenen Bereiche des Mini-Gartens stärker und bekommen Struktur.

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